Behaartes Schaumkraut als Gewürzkraut sammeln

Das Behaarte Schaumkraut bringt dir eine leicht scharfe Würze, wenn du deinen Salat damit aufpeppst. Wegen der harntreibenden Wirkung eignet sich das Wildkraut auch prima für die Frühjahrskur in der grünen Suppe oder dem Smoothie. Wo es wächst und wie du es erkennst, verrate ich dir hier!

Eine Pflanze für die Wildkräuterküche

Das Behaarte Schaumkraut ist ein prima Wildkraut, um Salate, Fleischgerichte, Smoothies und Suppen mit einer leicht scharfen Würze zu versehen. Es gehört zu jenen essbaren Wildkräutern, die du ab März sammeln kannst, die aber wie Löwenzahn und Spitzwegerich auch jetzt im April zu finden sind.

Die wichtigsten Erkennungsmerkmale

Die Hauptblütezeit vom Behaarten Schaumkraut, das etwa 30 Zentimeter hoch wird, ist von März bis Juni. Die weißen Blüten haben vier Blütenblätter und erscheinen in Trauben. Essbar vom Behaarten Schaumkraut sind nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter, Wurzeln und die Samen. Das Kraut enthält Mineral- und Bitterstoffe, Senfölglykoside und Vitamin C. Du kannst es unverarbeitet, also direkt und roh verzehren.

Zu finden ist das Behaarte Schaumkraut auf feuchten, leicht sauren und stickstoffreichen Böden. Es wächst auf Wiesen, in Gärten, Parkanlagen, an Wegrainen und auf Weinbergen, manchmal auch direkt am Wasser.

Das Schaumkraut als Heilpflanze

Nicht nur als essbare Wildpflanze ist das Behaarte Schaumkraut bekannt. Es findet auch in der traditionellen Heilpflanzenkunde Verwendung. Denn ihm wird eine schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Aus diesem Grund kannst du es zur Linderung von Atemwegserkrankungen und Husten einsetzen, beispielsweise in Form eines Tees oder in dem du das Kraut verspeist.

Am besten, du schneidest das Behaarte Schaumkraut vor der Verwendung ordentlich klein. Verwende dafür unbedingt ein sehr scharfes Messer oder eine gute Kräuterwiege, damit du das Kraut beim Zerkleinern nicht zerquetschen. Denn dabei gehen wertvolle Wirk- und Geschmackstoffe verloren.

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