Das erste Gemüse gibts vom Feld auf den Teller

In dieser Saison habe ich mir richtig viel Mühe mit dem Selbsternteacker gegeben. Von Beginn an kam ich zweimal pro Woche, um das Unkraut zu jäten, die Pflanzen zu vereinzeln und die Tomaten zu pflegen. Jetzt gibt es bereits das erste Gemüse zu ernten, das fixer Bestandteil unseres Speiseplans ist.

Mangold vor den Schnecken retten

In den vergangenen Jahren, in denen ich eine Selbsternteparzelle pflegte, war Mangold immer reichlich und in voller Größe vorhanden. In diesem Jahr hat es schon ein wenig gedauert. Die Blätter sind bisher noch nicht so groß geworden. Denn ich muss sie ernten, bevor sich die gefräßigen Schnecken darüber stürzen. Zu Hause ist dann wirklich gründliches Waschen angesagt, da sich auf den Rückseiten der Blätter Schneckeneier in Unmengen befinden. Gegessen werden die schönen Mangoldblätter samt Stiele trotzdem. Am liebsten bereite ich daraus eine Soße für Pasta zu. Oder er kommt wie Spinat gemeinsam mit Schafkäse in Blätterteig.

Rezept für Mangold-Spaghettisauce:

  • Mangold vom Feld, gut gewaschen und geschnitten
  • Butter
  • Zwiebeln klein gehackt
  • Etwas Knoblauch
  • Schlagobers
  • Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Ich lasse zuerst die Butter in einer hohen Pfanne zergehen, werfe anschließend Zwiebeln und Knoblauch dazu und lasse das Gemüse kurz anschwitzen. Dann kommt der Mangold in die Pfanne, den ich etwa zehn Minuten lange dünste. Zum Schluss kommt noch das Schlagobers sowie Parmesan und die Gewürze hinzu.

Fisolen als Beilage oder Salat

Fisolen zubereiten geht – ähnlich wie junge Bohnen – sehr einfach. Einfach waschen, die Spitzen abschneiden und die Fisolen in zwei Zentimeter lange Stücke schneiden. Danach koche ich sie etwa zehn Minuten lang. Dille darf keinesfalls fehlen. Wenn ich mir daraus einen Salat zubereite, dann kommt noch Essig und Öl sowie etwas Salz und Pfeffer hinzu. Wenn die Fisolen als Beilage, beispielsweise zu Fisch, dienen sollen, dann kommt neben Dille noch etwas Crème fraîche dazu. Übrigens, je öfter du Fisolen pflückst, desto mehr wachsen nach.

Karotten vereinzeln und verspeisen

Die Karotten vom Feld sind derzeit noch richtig klein, dafür süß und köstlich. Sie werden von uns wie die bereits reifen Erbsen direkt nach der Ernte verspeist. Eigentlich dünne ich die Reihen gerade noch aus, damit die verbliebenen Karotten Platz zum Größer werden haben.

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