Kresse für die allerkleinsten GärtnerInnen

Unsere kleine Tochter gräbt am liebsten in der Erde herum und das Pritscheln mit dem Gießwasser gehört natürlich auch dazu. In der kalten Jahreszeit und auf dem Balkon ist das leider nicht immer gut möglich. Deshalb bekommt sie heute ein eigenes Kresse-Beet, das sie selbst bepflanzen und pflegen darf. Kresse eignet sich besonders dazu, weil es nur wenige Tage lang dauert, bis die Keimlinge zum Vorschein kommen.

Aussäen und vernaschen

Für den Anbau von Kresse brauchst du nicht einmal Erde. Du kannst die Samen einfach auf feuchte Watte streuen und dann auf die Fensterbank stellen. Als Pflanzgefäß eignet sich alles, was du gerade zur Hand hast, wie beispielsweise ein Obst- oder Gemüsebehälter, den du sonst in den Müll werfen würdest, oder Eierschachteln.

Das Substrat solltest du immer schön feucht halten, damit das Saatgut nicht austrocknet. Nach ein paar Tagen kommen schon die ersten Triebe heraus. Wenn die Kresse ein paar Zentimeter hoch sind, kannst du sie mit der Schere abschneiden und aufs Butterbrot streuen. Im Salat geben sie eine feine Würze ab.

Übrigens: Kapuzinerkresse ist ebenfalls essbar und bringt zudem wunderschöne Blüten hervor!

[Werbung in eigener Sache] Falls du mit deinem Kind ein wenig die essbare Landschaft der wilden Natur kennenlernen möchtest, sieh dir doch mein E-Book „Wildkräuter für Grünlinge“ näher an.

ABONNIERE DEN NEWSLETTER: Sobald ein neuer Blogbeitrag erscheint, erfährst du es sofort!

Hinterlasse ein Kommentar: