Wohlriechendes Labkraut für die Waldmeisterbowle sammeln

Wer beim Spaziergang durch den Wald einen eigentümlichen Duft wahrnimmt, geht vielleicht gerade an Waldmeister vorbei. Die Heilpflanze mit ihren vielen verschiedenen Namen und wirkt nicht nur gegen Migräne, sondern ist die Zutat für die berühmte Maibowle. Woran Du Waldmeister erkennst und wie du daraus eine Bowle ansetzt, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Maiblume, Waldmutterkraut oder Mösch?

Falls Du gerade dabei bist, Echtes Seifenkraut oder ein anderes Wildkraut zu sammeln, halte doch gleich Ausschau nach Waldmeister. Waldmeister ist sehr leicht  an seinem vierkantigen Stängel sowie an den sechs bis acht in Quirlen stehenden Blättern zu erkennen. Das Wildkraut wächst in lichten Laubwäldern und bringt im Mai und Juni seine kleinen, weißen Blüten hervor. Wenn das Wohlriechende Labkraut blüht, kannst du es sammeln und daraus eine Waldmeisterbowle zubereiten.

Waldmeister enthält Cumarin, das eine leicht beschwingende Wirkung entfaltet und gegen Kopfschmerzen wirkt. Aber Vorsicht! Zu viel davon kann Kopfschmerzen hervorrufen. Als Heilkraut wird dem Waldmeister außerdem eine blutreinigende, krampflösende, schweißtreibende und gefäßstärkende Wirkung nachgesagt.. weiterlesen (*)

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